Elsass Tour

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Bodenwellen und Picnic

21 Zettis mit insgesamt 38 Personen trafen sich im Pantheon in Muttenz. Bei angenehmem Wind und zum Glück nicht ganz so heissen Temperaturen stärkten wir uns vor der Tour erst einmal mit einem Getränk und einem Gipfeli.

Um halb elf ging es dann los – Richtung Aesch, quer durchs schöne Baselland, weiter über Ettingen und Biel-Benken, bis wir schon bald die französische Grenze passierten. Bereits auf den ersten Kilometern war klar: Wir sind in Frankreich! Der Beweis? Gefühlt unzählige mehr oder weniger gut erhaltene Bodenschwellen in den 30er-Zonen. Da blieb wirklich kein Fahrwerk ungetestet.

Die wunderschöne elsässische Landschaft mit wenig bis kein Verkehr bot ideale Bedingungen, um entspannt von Dorf zu Dorf zu cruisen. Mein Fahrer Yannis, der das Frontfahrzeug steuerte, war allerdings eher auf der sportlichen Seite unterwegs. Kaum war am Dorfende eine 30er-Zone vorbei, beschleunigte er den Zetti stark mit sichtlichem Vergnügen wieder auf 80 bis 90 km/h. Da fragte ich mich zwischendurch schon: Ob der letzte Zetti da wohl noch mithalten kann? 😄

Gegen Mittag erreichten wir das Peugeot-Museum. Unsere ursprünglich reservierten Parkplätze waren zwar bereits von einigen Oldtimer-Peugeot-Besitzern belegt – die hatten sich kurzerhand selbst bedient. Sagen wir mal so: typisch französisch mit einer Prise Gelassenheit. Zum Glück war genügend Platz vorhanden, so dass wir problemlos parkieren konnten.

Das Museum selbst war äusserst interessant und bot einen spannenden Einblick in die Geschichte von Peugeot. Erstaunlich, was dort im Laufe der Zeit alles hergestellt wurde: von Bohrmaschinen über Geräte für Zahnärzte bis hin zu einer beeindruckenden Vielfalt an Fahrzeugen. Der angrenzende Park war der perfekte Ort für unser Picknick, und dank der leichten Brise blieben auch die Temperaturen angenehm.

Am Nachmittag führte uns die Route zurück durchs südliche Sundgau und weiter in den Jura. Hat eigentlich jemand mitgezählt, wie oft wir rund um Lucelle die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz überquert haben? Also ich definitiv nicht – irgendwann habe ich den Überblick verloren.

Den gelungenen Abschluss fand unsere Tour im Hotel Balsthal. Alle waren sich einig: Es war ein abwechslungsreicher, schöner Tag mit tollen Strecken, guter Stimmung und – man glaubt es kaum – sogar mit der sportlichen Fahrweise von Yannis waren am Ende alle zufrieden. Tja, wer hätte das gedacht? 😉

KS